2 Dez
Der Bedarf an mobilen Hochleistungsnetzen stieg enorm auch in diesem Jahr weiter: Mit 16 Millionen UMTS-Anschlüssen in Deutschland rechnet der Branchenverband Bitkom bis zum Jahresende 2008. Dies würde nach Berechnungen des Verbandes eine Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr bedeuten. Die Netzbetreiber erzielen mit mobilen Datendiensten bereits einen Umsatz von rund 5,1 Milliarden Euro. Das sind 7,1 Prozent mehr als in 2007. Im Jahre 2008 erwirtschaften sie mit dem Surfen per Handy die Hälfte des genannten Umsatzes, während die anderen 50 Prozent per SMS bzw. MMS generiert werden.
Im Vorjahr hatte das Handysurfen noch einen Umsatzanteil von 40 Prozent und ist somit in den vergangenen zwölf Monaten um 10 Prozent gestiegen. Die Mobilfunkfirmen aber auch Breitbandanbieter haben den Trend des mobilen Surfens mittlerweile entdeckt und bieten entsprechende Flatrates und Volumentarife an. Manche Anbieter reduzieren die Bandbreite sobald ein monatliches Datenvolumen von 5 oder 10 Gigabyte überschritten wurde. Wegen der Geschwindigkeitsreduzierung sollten die AGB der Anbieter vor einer Tarifbestellung genau durchgelesen werden.
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