Dass in vielen Regionen hierzulande immer noch eine mangelhafte Breitbandversorgung existiert, ist nichts Neues. Dass Deutschland im internationalen Vergleich allerdings nur mittelmäßig abschneidet schon. Einer aktuellen Studie zufolge rangiert die Bundesrepublik auf Platz 27. Die Zahl stammt aus einer gemeinsamen Studie der Saïd Business School an der Universität Oxford und der Universität Oviedo, die vom US-amerikanischen Netzwerkausrüsters Cisco Systems in Auftrag gegeben wurde. Zum ersten Mal wurde diese so genannte Broadband Quality Study voriges Jahr veröffentlicht.

Auf der Spitzenposition rangiert in 2009 – von insgesamt 66 Ländern – Südkorea, gefolgt von Japan. Der erste europäische Staat ist auf Platz vier Schweden, gefolgt von der Schweiz und den Niederlanden.

Der „Broadband Quality Score (BQS)“ vereint die Datenrate und die Latenzzeit. Für die Studie wurden mehr als 24 Millionen Messungen weltweit durchgeführt. Bei der Breitband-Qualität landet Südkorea ebenfalls auf dem Spitzenplatz.

Hierzulande steht Breitband bundesweit zur Verfügung, allerdings sind noch immer einige Regionen davon ausgenommen. Die Bundesregierung verfolgt den Plan, dass in fünf Jahren drei Viertel aller deutschen Haushalte einen Breitbandzugang haben sollen.

th