HSDPA- und UMTS-Anbieter MoobiCent geht im neuen Jahr gegen die Nutzer vor, welche aus Sicht des Unternehmens eine zu exzessive Nutzung des Breitbandangebots vornehmen. Diese Kunden können zurzeit teilweise nur mit GPRS-Speed surfen.

Einige Änderungen in den AGBs zu Jahresbeginn machen dieses Handeln möglich. Wer den angebotenen Zugang über ein nicht benanntes Volumenlimit hinaus nutzt, muss damit rechnen, dass MoobiCent die Zugangsgeschwindigkeit auf GPRS, was nicht viel schneller als ISDN ist, reduziert. Eine Nichtbeachtung dieser Regelung kann zur Sperrung oder sogar zur sofortigen Kündigung des Vertrages führen. Eventuelle Rechtsansprüche für entstandene Kosten nicht ausgeschlossen.

Mindestvertragslaufzeit reduziert

Als positiver Passus in den AGBs fällt die Reduzierung der Mindestvertragslaufzeit von 24 auf 4 Monate. Damit will MoobiCent die potenziellen Kunden ansprechen, die nicht bereit sind ein längerfristiges Vertragsverhältnis einzugehen. Sicherlich ein interessanter Faktor für all jene, die diesen UMTS-Tarif antesten wollen.

Ist das wirklich eine Flatrate?

Durch die geänderten AGBs kommt der Anschein auf, dass es sich hierbei gar nicht um eine versprochene UMTS-Flatrate, sondern um einen Volumentarif ohne genau vorgeschriebenes Limit handelt. Durch die schwammige Formulierung des Grenzbereiches und die möglichen Sanktionen wird sich MoobiCent sicherlich keinen Gefallen auf der Suche nach neuen Kunden tun.

mr