13 Jul
Die meisten Deutschen gehen nur noch via DSL ins Netz: Genauer gesagt, sind es 61,5 Prozent, die diese Zugangsart bevorzugen. Erst mit großem Abstand folgen die Alternativen ISDN-Anbindung (13,9 Prozent), analoges Modem (9,6 Prozent) und Kabelanschluss (4,7 Prozent), wie aus der Studie (N)Onliner-Atlas 2009 von TNS Infratest hervorgeht. Deren Ergebnisse hat die Initiative D21 Ende Juni in Berlin vorgestellt. Nur 1,7 Prozent der Internetnutzer verwenden zum Surfen einen mobilen Online-Zugang.
Insgesamt nutzen der Studie zufolge 66,9 Prozent der Onliner einen Breitbandanschluss. Gemessen an der Gesamtbevölkerung sind dies 46,2 Prozent und somit 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Breitbandnutzung ist demnach der „entscheidende Faktor“ und „Treiber“ für das absolute Wachstum bei der Internetnutzung um 4,0 Prozent, heißt es. Dieses werde zu 90 Prozent durch diesen getragen.
Obwohl der DSL-Anschluss nach wie vor am weitesten verbreitet ist, hat sich der Studie zufolge der Kabelanschluss als „feste Größe“ bei den Internetzugangsformen etabliert – sein Anteil stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozentpunkte. Der mobile Internetzugang legte um 0,3 Prozentpunkte zu, während die schmalbandigen Zugangsformen ISDN und Analogmodem weiter an Attraktivität und Marktanteilen einbüßten.
Laut der Erhebung sind inzwischen 69,1 Prozent der Deutschen im Internet aktiv. Für die Studie waren zwischen März und Mai 2009 rund 30.700 Menschen ab 14 Jahren telefonisch nach ihren Internet-Gewohnheiten befragt worden.
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