Im Jahr 2008 hat die Deutsche Telekom viel dafür getan, die „weißen Flecken“ auf Deutschlands DSL-Landkarte zu eliminieren. Dafür hat das Unternehmen im abgelaufenen Jahr hunderttausende Haushalte für die DSL-Versorgung erschlossen. Insgesamt könnten nun rund 400.000 zusätzliche Haushalte in Deutschland DSL-Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 384 Kilobit pro Sekunde bekommen, teilte das Unternehmen nun mit. Laut eigenen Angaben hat die Telekom vergangenes Jahr insgesamt rund 300 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. Davon seien etwa 100 Millionen Euro die Erschließung der Gebiete geflossen, die DSL bisher wenig bis gar nicht nutzen konnten.

Telekom-Chef René Obermann hatte vor Weihnachten in Aussicht gestellt, dass der Bonner Konzern rund zwei Milliarden Euro für flächendeckende Versorgung mit schnelleren Breitband-Anschlüssen bereitstellen könnte – vorausgesetzt die Regulierung würde gelockert. Die im Branchenverband VATM organisierten Konkurrenten der Telekom boten der Bundesregierung zum Jahreswechsel im Gegenzug ebenfalls an, die Lücken im bundesweiten Breitband-Netz zu schließen. Dem Verband zufolge sind noch rund 5 Millionen Menschen in Deutschland vom schnellen Internet abgeschnitten.

th