Die weltweite Wirtschafts-, und Finanzkrise hat mittlerweile Auswirkungen auf das Mobilfunkgeschäft. Die Handyhersteller hatten im vierten Quartal in Westeuropa beim Handyabsatz einen Rückgang von 13,5 Prozent auf 53,6 Millionen Handys verzeichnet. Im Jahre 2008 wurden 190,5 Millionen Handys verkauft und entspricht einem Rückgang von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen sind das Ergebnis einer Marktanalyse der Marktforschungsfirma IDC.

Die Smartphone-Verkäufe hingegen verbuchten ein Absatzplus von 36,1 Prozent während es sich deren Marktanteil im Handymarkt auf 17,4 Prozent beläuft. Der finnische Technologiekonzern Nokia konnte seinen Marktanteil im vierten Quartal 2008 auf 42,2 Prozent steigern aber verzeichnete zugleich einen Absatzrückgang von 11,0 Prozent. Das südkoreanische Unternehmen Samsung konnte seinen Marktanteil von 24,3 Prozent halten und landete damit auf den zweiten Platz hinter Nokia während Sony Ericsson mit 17,4 Prozent den dritten Platz belegte. Auf der Technikmesse Mobile World Congress hatten die Handyhersteller zahlreiche neue Handymodelle vorgestellt und könnten sie dabei unterstützen die Absatzkrise besser zu überstehen als die Banken oder Autohersteller.

ak