Der Telekommunikationskonzern Vodafone Deutschland hat sein Abrechnungsmodell für das mobile Surfen geändert.  Die Abrechnung erfolgt nun nicht mehr nach dem erfolgen Datenverbrauch sondern es wird die Surfzeit berechnet. Die Gebühren dafür belaufen sich auf 9 Cent pro Surfminute wobei aber pauschal mindestens 45 Cent zu zahlen sind, weil dr Anbieter je Onlinesitzung von fünf Minuten Dauer ausgeht. Die Konkurrenten O2 und T-Mobile  haben das gleiche Abrechnungsmodell im Dezember vergangenen Jahres eingeführt. Beim Mobilfunkanbieter E-Plus hingegen wird noch nach je verbrauchten Megabyte abgerechnet.

Die Prepaidanbieter wie etwa Simyo rechnen den Datenverbrauch ab und verlangen 45 Cent pro Megabyte aber bieten auch Datenflatrates an. Die Mobilfunkfirmen reagieren mit der Umstellung ihres Abrechnungsmodells offenbar auf die verstärkte Nutzung der User. Eine echte Datenflatrate für das mobile Surfen haben allerdings bisher kaum Mobilfunkfirmen im Angebot. Es wird aber wohl nicht mehr lange dauern bis echte Datenflatrates auf den Markt kommen werden, wo die Geschwindigkeit nicht sinkt sobald ein bestimmtes Datenvolumen überschritten worden ist.

ak