25 Mai
Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone hat im zweiten Quartal rund 698.000 Prepaidkarten gekündigt, weil die CallYa-Karten nur wenig oder gar nicht genutzt worden sind. Der Konzern hat allerdings nicht genau definiert ab wann eine SIM-Karte als “wenig genutzt” gilt und daher dürfte so manchen Prepaidkunden die Kündigung überraschend getroffen haben. Das Prepaidgeschäft verlief zwar wenig erfreulich aber dafür konnte Vodafone die Zahl seiner Mobilfunkkunden gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 1,05 Millionen auf 35,5 Millionen Kunden deutlich steigern.
Das DSL-Geschäft verzeichnete im genannten Quartal einen Zuwachs von 180.000 Kunden auf 3,2 Millionen DSL-Kunden. Nach Medienberichten möchte Vodafone seine Stellung auf dem hart umkämpften deutschen DSL-Markt stärken und dafür den Hamburger Breitbandanbieter Hansenet übernehmen. Die Prepaidkunden dürften auf die Kündigung nicht mit Freude reagiert haben. Zum Angebot des Mobilfunkkonzerns gehören Prepaidtarife, Mobilfunktarife, Festnetz und DSL-Tarife.
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